Mittelalter hautnah erleben – beim XI. Markt zu Haus Visbeck

Höret, höret! Am Haus Visbeck in Dülmen hält vom 19. bis 20.09. wieder das Mittelalter Einzug. Beim XI. Markt erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Zwischen historischen Gewändern, Musik und mittelalterlichem Treiben lässt sich Geschichte hautnah erleben.

An beiden Tagen öffnet der Markt um 11 Uhr seine Tore. „Gut angezogen durchs Mittelalter“ heißt es am Samstag um 12 Uhr und am Sonntag um 11.30 Uhr bei der historischen Modenschau auf dem Turnierplatz. Welche Kleidung trugen die Menschen einst? Die Antworten gibt es dort zu sehen.
Beim „großen Hauen und Stechen“ wird es anschließend deutlich kämpferischer. Am Samstag um 13.30 Uhr und am Sonntag um 12.30 Uhr zeigen die Akteure bei spannenden Show-Kämpfen, wie es einst auf dem Turnierplatz zur Sache ging.

Um die „Apotheke unserer Ahnen“ geht es bei der Kräuterführung mit dem Kräuterfräulein Wohlgemuth. Am Samstag um 14.45 Uhr und am Sonntag um 13.45 Uhr führt sie die Besucher in die Welt der Kräuter und ihrer Verwendung ein. Treffpunkt ist vor der Kapelle.
Spektakulär wird es bei der Falkner-Flugshow am Samstag um 15.30 Uhr und am Sonntag um 14.30 Uhr. Sie vermittelt eindrucksvoll die historische Jagdkultur des Mittelalters. Anschließend geht es in der Kapelle auf eine „Reise in die Anderswelt“: Irische Sagen und Musik bei Kerzenschein sorgen am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 15.30 Uhr für eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Höhepunkt des Marktes wartet schließlich auf dem Turnierplatz: das Ritterturnier der Kranenburger Turmreiter. Am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 16.30 Uhr heißt es „Ritter hoch zu Ross“.

Gegründet wurde die Gemeinschaft 2016 von Sven Boßmann. Gemeinsam mit seiner Stute Cashmere entwickelte sich aus den ersten Schritten als Knappe eine außergewöhnliche Partnerschaft, geprägt von Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Das Wohl der Pferde steht für die Turmreiter stets an erster Stelle. Mit Ruhe und Geduld werden die Tiere ausgebildet und ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt.

In der Tjost, dem Kräftemessen hoch zu Ross, sind höchste Konzentration und Vertrauen gefragt. Besonders spektakulär wird es beim Spiel mit dem Feuer: Brennende Fackeln, platzende Ballons und weitere feurige Herausforderungen zeigen, wie eng die Verbindung zwischen Pferd und Reiter sein kann. Für das Gelingen der Schau sorgt die gesamte Gruppe: Der Herold führt durch das Geschehen, Knappen reichen Waffen und bereiten die Übungen vor, während die Musik das Turnier begleitet. Das Ergebnis ist ein mitreißendes Spektakel voller Reitkunst, Mut und Feuer.

Für die passende musikalische Untermalung sorgen an beiden Tagen „Die Speellüe“ und „Das Gesocks“. Um 19 Uhr am Samstag und um 18 Uhr am Sonntag schließt der Markt seine Tore. Bis dahin aber heißt es: eintauchen, staunen und das Mittelalter hautnah erleben.