Museen in der Glockenstadt Gescher
Die Glockenstadt Gescher kann auf eine lange Tradition des Glockengusses zurückblicken. Noch heute wird dieses Handwerk in der Glockengießerei Petit und Gebr. Edelbrock gepflegt. Wer den Geheimnissen des Glockengusses und des Glockenklanges nachspüren möchte, der ist im Westfälischen Glockenmuseum an der richtigen Adresse:
Dort wird die Geschichte dieses außergewöhnlichen Musikinstrumentes und seine anspruchsvolle Herstellung anschaulich vermittelt und auch das Rätsel um das Mysterium des Glockenklanges gelüftet. Die Ausstellung rückt die kulturelle Bedeutung dieses ersten „Massenmediums“ in den Fokus. Von Kirchenglocken über Schiffsglocken, Kanonen, Tierschellen und Uhrglocken bis hin zu Babyrasseln werden religiöse wie weltliche Aspekte beleuchtet, die noch heute unser Leben prägen. Zahlreiche Mit-Mach-Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden und große und kleine Glocken zum Klingen zu bringen.
Museen – Glockenstadt Gescher
- Museumsbüro
Heinrich-Hörnemann-Haus
Lindenstraße 2
48712 Gescher

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Westfälischen Glockenmuseum bietet das Heimatmuseum auf dem Museumshof einen Einblick in das ländliche Leben im westlichen Münsterland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In einem alten Bauernhaus sowie den angrenzenden Wirtschaftsgebäuden tauchen die Gäste ein in die Vergangenheit und erfahren, wie die Menschen damals wohnten und arbeiteten.
Beim „Markt auf dem Museumshof“ oder dem Erntedankfest gibt es außerdem in jedem Jahr ein abwechslungsreiches Programm sowie kulinarische Köstlichkeiten zu entdecken. Die Museen bieten vielfältige Angebote, bei denen Groß und Klein aktiv werden können.

Alles über Honigbienen und ihre wilden Verwandten erfährt man im Naturparkhaus Bienenmuseum, das sich ebenfalls auf dem Museumshof befindet. Hier können die Besucherinnen und Besucher nicht nur regionalen Honig kosten, sondern auch lebenden Bienen bei der Arbeit „über die Schulter schauen“. Das Museum vermittelt erstaunliche Einblicke in die komplexen Sinne der kleinen Lebewesen. Auch die Geschichte der Imkerei wird ausführlich vorgestellt.

Im D(T)orfmuseum in Gescher-Hochmoor lernen Besucherinnen und Besucher die Entwicklung der Siedlung Hochmoor und den Naturraum „Weißes Venn“ kennen. Hier befand sich einst das größte Hochmoor Westfalens. In den nahegelegenen Naturschutzgebieten Fürstenkuhle und Kuhlenvenn kann die faszinierende Flora und Fauna der ursprünglichen Moor-landschaft noch heute erkundet werden. Der Heimatverein Hochmoor bietet in jedem Jahr besondere Events an, bei denen ein buntes Programm für die ganze Familie geboten wird.

Für große und kleine Gäste halten die Museen zahlreiche Angebote bereit. Neben informativen und unterhaltsamen Führungen gibt es kreative Workshops und wechselnde Highlights. Alle Informationen zu den Museen finden sich auf der gemeinsamen Homepage www.museen-gescher.de.


